Spezielle Heißausbildung für den Atemschutzeinsatz – Einsatz am Limit

Am 5.11.2016 fand bei der FF- Stockerau eine Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger aus dem Feuerwehrabschnitt 1 statt. An dieser Übung nahmen die FF- Kleinstübing, FF-Deutschfeistritz, FF- Frisach-Wörth, FF Peggau, FF Semriach und die FF Frohnleiten teil.
Die Ausbildung wurde von den FeuRex (TheFire&Rescue Experts), die weltweit im Einsatz sind, durchgeführt.

Von der Feuerwehr Kleinstübing waren Martin Strassegger und Willi Ludwig an dieser Weiterbildung dabei.

Der Tag begann mit einer Einleitung und einem Theorieteil im Lehrsaal. Anschließend gab es ein Strahlrohrtraining, um ein Gefühl für die richtige Wassermenge zu bekommen und die richtige Handhabung aufzufrischen.

Weiters wurde das richtige Vorwärtskommen gelehrt, Seitenkriechgang, auf allen Vieren kriechen, Tür- Check, richtige Durchflussmenge am Strahlrohr, dynamisches Strahlrohrführen usw.

Nach einer kurzen Mittagspause wurde es Ernst und in der Praxis wurde an der Containeranlage geübt. Die Aufgabe bestand aus einem Hindernispacour, Menschenrettung, richtiger Löschangriff und vor allem Gewöhnung an die starke Hitze (auf Türdrückerhöhe ca. 200°)

Was uns an dieser Stelle bewusst wurde war, dass bei geschlossenen Räumen nicht zu viel Wasser zum Kühlen eingesetzt werden darf – Grund dafür ist der heiße Wasserdampf, der dadurch entsteht. Kurz das Strahlrohr öffnen und wieder schließen ist effizienter und kühlt den Rauch ausreichend, um anschließend den Brandherd zu löschen.

Interessant war die Erfahrung mit der Schutzbekleidung, welche Temperaturen diese im Ernstfall aushalten.

Das Resümee von dieser Ausbildung fällt sehr positiv aus, da man diese Erfahrung sonst nur im Ernstfall bekommt.

Bei einer der nächsten Übungen werden wir unsere Erfahrungen an unseren Kameraden weitergeben, damit diese in einem Ernstfall rasch und effizient handeln, um Personen- und Gebäudeschäden zu minimieren.

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